Rad & Verkehr

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Berichte des Arbeitskreises Rad:


Radweg Ernst-Reuter-Straße fertiggestellt -  08.01.2014

Hof/Hauptbahnhof - 05.01.2014

Bericht vom 29.07.2013

Bericht vom 24.06.2013

Bericht vom 27.05.2013

Bericht vom 29.04.2013

Bericht vom 28.03.2013

Bericht vom 28.02.2013

Bericht vom 28.01.2013

Verbesserte Radwegführung in der Kulmbacher Straße - 04.01.2013


Oliver Groll, 08.01.2014
Radweg Ernst-Reuter-Straße fertiggestellt!

Ein kurzer Blick in die Historie: seit Jahrzehnten forderten die Radfahrer in Hof einen Radweg entlang der vielbefahrenen Hauptachse Ernst-Reuter-Straße. Bereits 1995 wurde im Auftrag der Stadt das Gutachten „Radverkehr in Hof“ erarbeitet. Dort wurde u.a. detailliert dargestellt, wie ein Radweg an der Ernst-Reuter-Straße angelegt werden könnte. Bekanntlich wurde das nur in Ansätzen realisiert; der Abschnitt

Übergang Ossecker Straße am Finanzamt

zwischen Berliner Platz und Klinikum konnte weiterhin nur unter Lebensgefahr auf der Fahrbahn oder illegal auf dem Gehweg befahren werden. Zuletzt hat der ADFC das Thema immer wieder vorgebracht, auch mit dem Hinweis, dass innerstädtische Tempo-60-Abschnitte ohne begleitende Radwege vorschriftswidrig sind. Die Stadt sah sich zum Handeln gezwungen.Nachdem 2012 die vorgesehene Maßnahme noch am Veto der Bezirksregierung gescheitert war, kann nun tatsächlich seit Mitte 2013 der Gehweg dank abgesenkter Bordsteinkanten und entsprechender Beschilderung ordentlich und legal von Radfahrern mitbenutzt werden.


Oliver Groll, 05.01.2014

Erfreulich: seit dem Fahrplan- wechsel sind mehr Doppel- deckerzüge mit niedrigem Einstieg und geräumigen Fahrrad-Abteilen im Einsatz.
Traurig: die Fahrrad-Abstellanlage am Hofer Hauptbahnhof.


Arbeitskreis Radverkehr der Agenda 21 der Stadt Hof
Bericht vom 29.07.2013 im Jugendverbändehaus Bahnhof Neuhof


Teilnehmer: Sabine Prell, Dirk Weihrauch, Oliver Groll, Jörg Ogrowsky, Dieter Darkow, Hansjörg Peters

Rückblick auf die OB-Rad-Tour vom 16. Juli

Erstaunlich große Beteiligung trotz nur diskreter Ankündigung seitens der Stadt. Positiv wird vermerkt, dass außer bzw. statt der üblichen Pro-Rad-Aktiven auch viele weitere Bürger dabei waren und damit manifestiert haben, dass Radverkehr Vielen auf den Nägeln brennt. Wir hoffen, dass diese Botschaft bei den Verantwortlichen angekommen ist. Dass keine Detail-Diskussionen geführt werden konnten, lag in der Natur der Veranstaltung. Dass sie überhaupt vom OB initiiert und durchgeführt wurde, wird vom AK Rad sehr positiv aufgenommen.

Rad-Themen in der Presse (Frankenpost)

Jörg Ogrowsky weist darauf hin, dass in diesem Frühjahr und Sommer schon eine Vielzahl von Zeitungsartikeln zum Thema Radfahren erschienen sind, z.T. angeregt durch die Agenda 21 und den ADFC. Ein wichtiger Baustein, damit so etwas wie eine „Fahrrad-Kultur“ in Hof entstehen kann.

Radverkehr freiwillige Leistung oder Pflichtaufgabe?

Dieter Darkow weist darauf hin, dass die Förderung des Radverkehrs durch die Stadt kein Luxus und nicht den „freiwilligen Leistungen“ zuzurechnen ist. Städtische Verkehrspolitik ist der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer verpflichtet, Radverkehrsförderung somit eine nicht zu leugnende Sicherungsaufgabe der Stadt.

Initiative zur Verbesserung des Radwegenetzes

Eine neue Initiative zur konkreten Verbesserung an besonders problematischen Stellen im Verkehrsnetz wird gestartet mit den folgenden Brennpunkten:

Luftbrücke, Anbindungen im Westen und Osten (Bahnhof)

Hans-Böckler-Straße

Q-Bogen

Ludwigstraße (Fahrtrichtung Nord)

Schleizer Straße (Anbindung Innenstadt)

Klinikum (Radweg neben Tempo-100-Straße und Anbindung an Hans-Böckler-Straße)

Fehlende Verbindungen zwischen Ernst-Reuter-Straße und Hans-Böckler-Straße (Sparkasse, Stephanstraße, Finanzamt)

Schützenstraße (Radwegbeginn in der Straßenmitte)

Vorgehen: die betreffenden Orte werden von Hansjörg Peters fotografisch dokumentiert, danach fertigen Jörg Ogrowsky und Oliver Groll einen Bericht an. Dieser wird mit Herrn Wilfert (Stadt Hof) besprochen, danach ergeht eine Initiative an die Stadtratsfraktionen.

Anstehende Baumaßnahmen

Dieter Darkow weist darauf hin, dass demnächst Baumaßnahmen anstehen, in deren Planung die Belange des Radverkehrs möglichst rechtzeitig eingebracht werden sollten:

St 2192 Hof – Jägersruh neu. Ungelöst sind hier die Anbindung der St 2192 alt (künftig Radweg) sowohl in Jägersruh als auch in Hof sowie eine Querung des Wartwegs (Teil des Rund-um-Hof-Radwegs) im Bereich der jetzigen Abzweigung nach Leimitz.

Neues Hochwasserschutzkonzept des Wasserwirtschaftsamtes betrifft möglicherweise einige Fuß- und Radwege entlang der Saale. Kontakt zum WWA aufnehmen.

Fabrikzeile: falls eine Asphaltierung ansteht (evtl. 2014) sollte auf eine Einbeziehung des Radverkehrs, idealerweise durch Schaffung eines Fahrradstreifens auf der Fahrbahn, gedrungen werden.

AK-Rad-Sprecher

Wie angekündigt, steht Oliver Groll ab September nicht mehr als AK-Rad-Sprecher zur Verfügung. Die AK-Mitglieder sind aufgerufen, hier eine Nachfolgelösung zu finden und generell weitere Aktive für eine kontinuierliche Mitarbeit zu werben. Ein Mittel dafür könnte sein, gelegentlich anstelle von klassischen Arbeitssitzungen Themenabende anzubieten, für die Interessierte gezielter angesprochen werden können.

Wichtiger Termin im Herbst (Datum wird noch bekannt gegeben):

Bahnhof-Workshop.

Hier werden u.a. hochrangige Vertreter der Bahn neben anderem auch Stellung zu drängenden Problemen des Radverkehrs (Anbindung Luftbrücke, ungenügender Rad-Parkplatz) Stellung beziehen müssen und hoffentlich Lösungen anbieten.

Nächster AK-Termin: Freitag, 30.09.2013, 19 Uhr, Jugendverbändehaus der Stadt Hof (Bahnhof Neuhof)

Protokoll: Oliver Groll


Arbeitskreis Radverkehr der Agenda 21 der Stadt Hof
Bericht vom 24.06.2013 im Jugendverbändehaus Bahnhof Neuhof


Ernst-Reuter-Straße

Die Bauarbeiten an den Einmündungen zwischen Gericht und Klinikum haben begonnen,
so dass mit der Fertigstellung des durchgehenden Bürgersteig-Radwegs entlang der
Ernst-Reuter- Straße noch in diesem Jahr zu rechnen ist.

Der Leserbrief in der Frankenpost vom 25.6., in dem ein Mitbürger auf diese überfällige Maßnahme mit Unverständnis und Kritik reagiert hat, wurde von Sabine Prell sofort mit einer Klar- und Richtigstellung beantwortet, die hoffentlich bald in der FP veröffentlicht wird.

Es ergeht die Anregung an die Stadt (über Herrn Schneider), die Fertigstellung des Radwegs öffentlichkeitswirksam zu begehen.

Weiter ungeklärt ist die Frage, wie die neu entstehende Radverkehrsachse an das restliche Radwegenetz angebunden wird. So gibt es derzeit noch keine praktikable Verbindung von der Ernst-Reuter-Straße zur Hans-Böckler-Straße und weiter zur neuen Luftbrücke. Hierzu wird der AK Rad Lösungsvorschläge erarbeiten.

Bäume auf Geh- und Radwegen

Unsere schon vor einigen Jahren vorgebrachte Initiative, keine Baumneupflanzungen mehr auf kombinierten Fuß-/Radwegen vorzunehmen, hat leider nicht dazu geführt, dass diese Praxis eingestellt wird. In der Jahnstraße und der Ernst-Reuter-Straße sind in diesem Jahr auf diese Weise wieder unnötigerweise und irreparabel Engpässe auf den Fuß-/Radwegen geschaffen worden. Im Fall der Jahnstraße (zwischen Wasserwirtschaftsamt und Berliner Platz nordseitig) wollen wir deshalb der Verwaltung vorschlagen, die Abschnitte zwischen den Bäumen, die weder den Fußgängern noch den Radfahrern nützen, als PKW-Parkplätze auszuweisen und dafür einen Radfahrstreifen auf der Fahrbahn einzurichten.

Fahrradklimatest

Eine Aufbereitung der Ergebnisse wurde von Dirk Weihrauch und Sabine Prell erstellt.
Sie sollte eigentlich am Umwelttag präsentiert werden (dem Wetter zum Opfer gefallen),
kann aber auch bei anderen Gelegenheiten verwendet werden.

Nächster Termin des AK Rad: 29.07.2013. Treffpunkt 19 Uhr Jugendverbändehaus
(Bahnhof Neuhof), evtl. mit Lokaltermin (Befahrung) am neuen Ernst-Reuter-Straßen-Radweg, Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

Protokoll: Oliver Groll


Arbeitskreis Radverkehr der Agenda 21 der Stadt Hof
Bericht vom 27.05.2013


Klinikum Engstelle

Unser Antrag hierzu (siehe Bericht vom März), der nach Rücksprache mit der Verwaltung direkt an den OB geschickt wurde, ist bisher noch nicht beantwortet worden.
Zwischenzeitlich wurde das Thema auch im Verkehrsbeirat behandelt. Der Vorschlag, die Kurve durch Vergrößerung des Radius zu entschärfen, wird von der Stadtverwaltung positiv,
von den anwesenden Stadträten aber negativ (Kosten) bewertet.

Ludwigstraße

Aus der Bevölkerung kam der Hinweis, dass die Verkehrsführung in nördlicher Richtung im Bereich der „unechten Einbahnstraße“ zwischen Modehaus Finck und Unterem Tor unübersichtlich und gefährlich ist. Es sollte geklärt werden, ob eine eindeutigere und sicherere Lösung machbar ist, z.B. mittels eines durchgehenden Radfahrstreifens.

Schleizer Straße

Ebenfalls moniert wurde, dass der Radweg stadteinwärts am Krebsbachweg endet.
Über den Vorschlag einer Weiterführung als Fuß/Radweg bis zur Lessingbrücke muss noch beraten werden.


Zeitungsserie über das Radfahren in Hof

Auf Wunsch des Frankenpost-Redakteurs drehte sich die erste Folge noch mal um verkehrs- politische Themen. Die weiteren Beiträge sollen dann die weniger politisch brisanten Aspekte des Radelns beleuchten, wobei auch weitere Aktive des ADFC zu Wort kommen sollten.
Die bisher geäußerten Reaktionen auf den Artikel vom Mai waren mehrheitlich negativ.
Kritisiert wurde zum einen, dass so auf das „Mogeln“ abgehoben wurde. Unsere Aussage,
dass es angesichts der mangelhaften Infrastruktur fast unmöglich ist, sich zu 100 Prozent regelkonform fortzubewegen, wurde von voreingenommenen Kommentatoren dahingehend interpretiert, dass wir zum Regelverstoß aufgerufen hätten, was so natürlich nicht der Fall war.
Weiter wurde bemängelt, dass wir beim Termin mit der FP keine Helme aufhatten. Hier wurde dem ADFC unterstellt, er habe in Bezug auf das Helmtragen gefälligst eine Vorbildfunktion einzunehmen. Das können zumindest die beiden Teilnehmer an dem Frankenpost-Gespräch nicht so sehen.

Umwelttag 2013

Ein Stand des ADFC Hof mit verschiedenen Aktionen und Informationen ist vorbereitet worden. Die Veranstaltung wurde aber wegen anhaltenden Regens abgesagt.

Nächster Termin AK Rad: Montag, 24.06.2013

Protokoll: Oliver Groll


Arbeitskreis Radverkehr der Agenda 21 der Stadt Hof
Bericht vom 29.04.2013 im Jugendverbändehaus Bahnhof Neuhof


Mit dem Rad zur Schule

Ein Brief-Entwurf wurde von Margit Doll angefertigt und von den
anwesenden AK-Mitgliedern befürwortet. Er sieht vor, die AOK Bayern und
den ADFC Bayern zu einer Aktion aufzurufen, die der erfolgreichen
Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ nachempfunden ist und sich an
Schüler ab 10 Jahren und deren Schulen richten soll. Die Schüler zur
Anfahrt mit dem Fahrrad zu animieren, kann Bewegungsmangel und
Konzentrationsschwächen vorbeugen, entlastet die Verkehrssituation rund
um die Schulen und fördert Selbständigkeit und Autonomie der Schüler.
Es ist vorgesehen, einen Appell dazu an AOK und ADFC zu versenden, mit
dem Ziel, dass ab 2014 eine entsprechende Aktion gestartet wird.

Situation am Bahnhof, neue Luftbrücke

Seit einiger Zeit ist die neue Luftbrücke von der Bahnhofsseite für
Radfahrer nur noch umständlich und zu Fuß zu erreichen. Die inoffizielle
Zufahrt über den Hof des Postgeländes ist durch mehrere Gatter und Tore
gesperrt worden. Dass die mit großem finanziellen Aufwand errichtete
Brücke, die eine wichtige Verbindung zwischen zwei Stadtquartieren
herstellt, nun keine vernünftige Anbindung mehr an das Verkehrsnetz hat,
kann nicht hingenommen werden. Wir werden auf dieses Problem
gegenüber der Stadt und Bahn hinweisen und Lösungen einfordern.
Bei dieser Gelegenheit soll auch ein weiteres Mal auf die unverändert
absolut mangelhafte Abstellmöglichkeit für Fahrräder am Hofer
Hauptbahnhof hingewiesen werden.
Die nächste Besprechung des AK Rad findet am Montag, 27. Mai 2013 um 19 Uhr im
Jugendverbändehaus im Bahnhof Neuhof statt.

Protokoll: Oliver Groll


Bericht vom 28. März 2013
Neues aus dem AK Rad

Bei unserer letzten Besprechung ging es um die Vorbereitung der Auftritte von AK Rad und ADFC beim Hofer Umwelttag am 2. Juni. Unter anderem sind verschiedene Quiz-Aktionen rund ums Radfahren geplant, der Fahrradklimatest soll nochmals präsentiert und zur Diskussion gestellt werden, und weitere Mitmach-Aktionen für Jung und Alt angeboten werden. Weitere Vorschläge sind willkommen.

Des weiteren ist jetzt ein Antrag an den Oberbürgermeister gestellt worden (siehe dazu auch unser Bericht vom 25.02.), weil es bei der von uns seit Jahren geforderten Entschärfung der Engstelle am Klinikum keine Fortschritte gibt:


AK Rad

der Agenda 21                                                                                 Hof 27.3.2013

Herrn Oberbürgermeister Dr. Fichtner

Antrag Veränderung Rad/Fußweg am Klinikum - Konradsreutherstr./Ernst-Reuter-Str.

Sehr geehrter Herr Dr. Fichtner,

hiermit beziehen wir uns auf bisherige E-Mailkontakte, Telefonate und insbesondere die Verkehrsschau vom 30.1.2013.

Der AK Rad vertritt die Auffassung, dass die Abbiegung für Fußgänger und Radfahrer Konradsreutherstr.- auf den für Radfahrer freigegebenen Gehweg parallel zur Bundesstraße B 15/Ernst-Reuter-Str. mit/gegen die Fahrtrichtung sehr gefährlich ist.

Der Weg führt relativ steil bergab, die Schranke ist meist offen oder nur angelehnt, es folgt eine fast 90 GradKurve mit schlechter Sicht auf den Gehweg, der Weg ist in beide Richtungen für Fußgänger und Radler nutzbar, Autos und LKWs fahren an dieser Stelle in der Regel bereits Tempo 100. Außerdem ist der schmale Gehweg nicht von der Straße abgegrenzt und eine Ausweichmöglichkeit neben dem Gehsteig ist ebenfalls nicht gegeben (Mauer).

Gleichzeitig stellt dieses kurze Wegstück die wichtige Verbindung der Radachse Innenstadt - Krötenbruck - Untreusee dar und ist somit ein Teil des Radwegenetzes, das im Stadtrat einstimmig beschlossen wurde. Es ist ja im übrigen beschlossen, im weiteren Verlauf die Gehwege entlang der Ernst-Reuter-Straße zwischen Berliner Platz und Anspann für den Radverkehr freizugeben und somit einen wichtigen Lückenschluss herbeizuführen.

Unsere Fragen bezüglich dieses Abschnittes sind bzw.waren es seit langem, an dieser Stelle folgende Gesichtpunkte zu prüfen:

Ist eine Temporeduzierung auf 60 KmH möglich?

Ist eine Verlegung des Ortschildes möglich?

Ist eine Abgrenzung mit einem Schutzgeländer zur Straße hin möglich?

Gibt es eine andere Möglichkeit der Wegführung?

Wie kann man gewährleisten, dass die Schranke/ "Schikane" geschlossen bleibt?

Im Nachgang zur Verkehrsschau im Januar 2013 möchten wir den auf der Verkehrsschau geäußerten Vorschlag aufgreifen, die Kurve zu entschärfen, indem man von der Mauer "etwas wegnimmt"(damit den Kurvenrradius vergrößert und gleichzeitig den Weg besser einsehbar macht) und das Geländer bis zur Straße herunterzieht. Zudem schlagen wir vor zu prüfen, ob eine Temporeduzierung auf 60 Kmh z.B. aus Lärmschutzgründen oder aufgrund des Gehweges mit Radfreigabe möglich ist.

Kurzfristig regen wir an, sich erneut mit dem Klinikum in Verbindung zu setzen und darum zu bitten, dass die Barriere immer verschlossen wird, um Unfälle v.a. mit Kindern zu verhüten. Ein Unfall an dieser Stelle endet sicherlich nicht mit einer Platzwunde, die man schnell im Klinikum versorgen kann.

Langfristig begrüßt der AK Rad den während der Verkehrsschau geäußerten Vorschlag (Herr Kagerer Staatliches Bauamt Bayreuth), den Geh- und Radweg auf die Böschung zu verlegen.

Auch bitten wir darum, noch einmal im Detail zu prüfen, ob nicht doch eine Verlegung des Ortschildes möglich sein könnte.

Das Radlhandbuch des bayerischen Innenminsteriums führt aus, dass die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer Vorrang vor allen anderen Gesichtpunkten hat. Des weiteren beschäftigt sich ein Kapitel des Handbuches mit Fördermöglichkeiten. Es stellt sich uns die Frage, ob es eventuell eine Fördermöglichkeit durch den Bund für eine potenzielle Baumaßnahme gibt , da sich die Stelle nämlich auf einer vierspurigen Bundesstraße außerorts (außerhalb des Ortsschildes) befindet.

Mit freundlichen Grüßen

AK Rad der Agenda 21 Hof


Die nächste Sitzung des AK findet am 29.4.2013 statt.

Protokoll: Oliver Groll


Bericht vom 28. Februar 2013
Neues aus dem AK Rad


Bei unserer letzten Besprechung ging es um vor allem um einen Lokaltermin (Verkehrsschau) am Ortsausgang Höhe Klinikum. An diesem Fall lässt sich exemplarisch aufzeigen, woran es an der Verkehrsplanung aber auch an der Kommunikation der verschiedenen Akteure in Hof immer noch mangelt.

Anlass: gefährliche Situation für Radfahrer und Fußgänger auf einem Fuß-/Radweg direkt neben der 4-spurigen Straße, auf der teilweise schon Tempo 100 erlaubt ist. Außerdem ungesicherte (Schikane steht immer offen) und unübersichtliche Einfahrt auf diesen Weg von der Konradsreuther Straße her.

Dieser Abschnitt ist eine wichtige Verbindung von Krötenbruck zur Stadtmitte.

Beim Ortstermin waren neben zwei Vertretern des AK Rad die Herren Schmittgall (Polizei), Müller (Tiefbauamt), Wilfert (Verkehrsamt) und Kargerer (Bauamt Bayreuth) anwesend.

Vorschläge des AK Rad:

1. Versetzung des Ortsausgangsschildes hinter die Fuß-/Radweg-einmündung, damit nicht direkt neben diesem Weg Tempo 100 gefahren wird.

Vorschlag wurde abgelehnt

2. Entschärfung der Kurve durch Vergrößern des Radius, Verlängerung des Schutzgeländers zur Fahrbahn hin

Vorschlag wird geprüft

3. Schikane aus Sicherheitsgründen immer geschlossen halten

Vorschlag kann wegen Kompetenz- und Abstimmungsproblemen beim Winterdienst nicht umgesetzt werden

Vorschlag von Herrn Kargerer (Bauamt Bayreuth):

Ganz neue Geh- und Radwegtrasse zwischen Ampel und Einmündung Konradsreuther Straße ansteigend am Hang und damit nicht unmittelbar neben der stark und schnell befahrenen Straße.

Wir werden eine Prüfung dieser Variante anregen, auch im Hinblick auf evtl. Fördermöglichkeiten. Die Finanzierung erscheint jedoch zweifelhaft.

Links: Schikane offen (Regelfall), rechts Schikane geschlossen

Der AK Rad wird einen Brief an das Bauamt formulieren, in dem unser Standpunkt nochmals deutlich gemacht wird und Lösungen aufgezeigt werden.

Die Punkte Ernst-Reuter-Straße, Asphaltprogramm, Umwelttag, Aktionsplan für 2013 mussten auf die nächste Sitzung verschoben werden.

Die nächste Sitzung findet am Montag, dem 25. März 2013 um 19 Uhr im Jugendverbändehaus (Bahnhof Neuhof statt).

Protokoll: Oliver Groll


Bericht vom 28. Januar 2013
Arbeitskreis Radverkehr der Agenda 21 der Stadt Hof


Ernst-Reuter-Straße
Bestätigung von verschiedener Seite, dass 2013 die Radweglücke zwischen Berliner Platz und Klinikum geschlossen wird. Abzuwarten bleibt, in welcher Form die Maßnahme im neuen Haushalt steht und ob eine Umsetzung aufgrund der bekannten haushaltrechtlichen Probleme (evtl. wieder nicht-genehmigter Haushalt, alle Investitionen müssen vor der Bezirksregierung verteidigt werden) in diesem Jahr möglich ist.

Radwegebenutzungspflicht
Gespräch von ADFC-Sprechern mit Vertretern der Stadtverwaltung hat am 12.12.2012 statt gefunden.
Ergebnis: die Stadt plant keine detaillierte Überprüfung der Rechtmäßigkeit der derzeit durch die entsprechende Beschilderung angeordneten Radwegbenutzungspflicht auf den Rad bzw. Fuß-/Radwegen im Stadtgebiet. Man will lieber abwarten, ob sich evtl. eine neue Möglichkeit der Beschilderung von freiwillig zu benutzenden Rad- bzw. Fußwegen ergibt.

Mögliche neue Projekte für 2013
Eine Ideensammlung ergab die folgenden möglichen Betätigungsgebiete. Bei der nächsten Besprechung sollen die Vorschläge nochmals geprüft werden und eine Agenda für 2013 aufgestellt werden.

Herstellung eines oder mehrerer Filme über Radwege in und um Hof

Vertreter aller Stadtratsfraktionen / Gruppen in künftige AK-Besprechungen einladen

Chronik der AK-Aktivitäten seit 2007 erstellen

Touristische Radwege (Rund um Hof, Saale) kontrollieren und Schäden selbständig beheben, ähnlich schon bestehender Patenschaften für Spielplätze o.ä.

Zeitgemäßes Radwegenetz für den Landkreis Hof entwickeln

Mitwirkung am Umwelttag am 2.6.2013

Beleuchtungsaktion in Zusammenarbeit mit Verkehrswacht und / oder Polizei

Auf Bildern basierende Quiz-Fragen-Aktion entwickeln und herstellen, die z.B. auf Veranstaltungen wie dem Umwelttag eingesetzt werden kann

Die nächste Besprechung findet am Montag, dem 25.02.2013 um 19 Uhr im Jugendverbändehaus (Bahnhof Neuhof) statt

Protokoll: Oliver Groll


04. Januar 2013 - Nachtrag zum Bericht vom 31. 07. 2012

Verbesserte Radwegführung in der Kulmbacher Straße

Kurz hinter der Kreuzung Ernst-Reuter-Straße wird der Radverkehr auf der
Kulmbacher Straße in Richtung Innenstadt vom Bürgersteig auf die Straße geleitet.
Diese Lösung ist unglücklich, aber wohl eine Konsequenz der umständlichen,
hindernisreichen und auch sicherheitstechnisch nicht mehr zeitgemäßen
Radwegführung im Kreuzungsbereich Kulmbacher Straße / Ernst-Reuter-Straße.
Solange die Situation dort insgesamt nicht verbessert werden kann, muss zumindest
die Einmündung in den fließenden Verkehr sicherer gestaltet werden. Wir haben die Stadtverwaltung auf dieses Problem hingewiesen und einen Lösungsvorschlag gemacht. Dieser wurde mittlerweile erfreulicherweise auch umgesetzt. Wie auf den Aufnahmen zu erkennen ist, ist die Einfädelstelle für Rad- und Autofahrer durch die aufgebrachten Linien nun deutlich markiert und damit sicherer geworden.

Protokoll: Oliver Groll

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