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Vom Schwarzen Meer zur Kaspischen See:
mit dem Rad durch Transkaukasien
Reisebericht über eine Radreise durch Georgien und Aserbaidschan
Montag, 16. April 2018 um 20:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Selbitz
Kirchplatz 1

Eintritt frei
(Spende für kirchliche Männerarbeit erwünscht)
Referent: Klaus Schaumberg
Von Radreisen wird in georgischen und aserbaidschanischen
Reiseführern explizit abgeraten.
Grund: katastrophaler Straßenbelag und Ampelamok der Einheimischen.
Ein Grund mehr, dieser kühnen Behauptung auf den Grund zu gehen.

Vortrag 16.4.18

Der leidenschaftliche Radwanderer Klaus Schaumberg kann nun nach seiner Reise von dem mondänen Schwarzmeerbadeort Batumi bis zur Ölmetropole Baku an der Kaspischen See die deutliche Warnung an Radfahrer nachvollziehen, zumindest was die defizitäre Fahrradinfrastruktur in den beiden vorderasiatischen Ländern angeht.

Dieses Manko wird aber bei weitem durch eine
überbordende Gastfreundschaft und überwältigende Landschaften
mehr als kompensiert: Meeresstrände, Vulkanlandschaften,
Karstgebiete mit ausgedehnten Höhlenstädten, Weinberge, alpines
Hochgebirge, Stromtäler, Steppen und Halbwüsten wechseln sich
entlang der historischen Seidenstraße ab und lassen keine
Langeweile aufkommen. Das christliche Georgien und das
muslimische Aserbaidschan könnten gegensätzlicher nicht sein,
doch die Gastfreundschaft ist für beide Staaten die wertvollste
Grundlage, um für diese schöne und spannende Region am
Südrand des Kaukasus zu werben.